Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung aus dem betroffenen Wohngebiet erkennbar. Nach ersten Erkundungen durch den Einsatzleiter wurde das Alarmstichwort erhöht und zusätzlich der Löschzug Mitte alarmiert. In dem Reihenendhaus brannte die Souterrainwohnung in voller Ausdehnung. Die Flammen drohten über den Balkon auch auf die darüber liegende Wohnung überzugreifen. Als Erstmaßnahme ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr vor. Dieser bekämpfte zunächst die Flammen von Außen. So konnte glücklicherweise ein Übergreifen auf den weiteren Wohnraum verhindert werden. Anschließend begannen die Rettungskräfte mit den Löscharbeiten in der Wohnung. Parallel versorgten die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zusammen mit dem Notarzt zwei verletzte Personen aus dem Gebäude. Beide wurden mit Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Nach dem die erste Phase der Brandbekämpfung abgeschlossen war, untersuchte ein weiterer Trupp unter Atemschutz die völlig ausgebrannte Wohnung mit einer Wärmebildkamera auf noch verbliebene Glutnester. Diese wurden dann mit einem C-Rohr abgelöscht. Die angrenzenden Gebäude wurden ebenfalls durch die Feuerwehr kontrolliert da bereits von Außen einige Schäden durch die starke Hitzeentwicklung erkennbar waren. Nach Beendigung der Löscharbeiten entrauchten die Einsatzkräfte das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter. Nach 2,5 Stunden war der Einsatz für die 42 Rettungskräfte wieder beendet. Text und Bilder: Jens Herkströter
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