Da die Ursache für das Absenken nicht feststand, wurde die Einsatzstelle zunächst abgesperrt
und das Bergamt informiert. Der zuständige Mitarbeiter ordnete noch
telefonisch eine Evakuierung im Umkreis von 50 Metern an. Die
Rettungskräfte der Feuerwehr informierten umgehend alle Anwohner und
brachten diese zu einer Sammelstelle am Ende der Straße. Dort wurden
Fahrzeuge und ein Zelt bereit gestellt damit die 25 Personen die ihre
Häuser verlassen mussten kurzfristig unter kamen. "Die Räumung der
Häuser verlief völlig störungsfrei. Die Betroffenen hatten alle
Verständnis für die Maßnahme der Feuerwehr", lobt Feuerwehrsprecher
Jens Herkströter die Anwohner. Der zwischenzeitlich eingetroffen
Mitarbeiter des Bergamtes ließ weitere Sachverständige zur
Einsatzstelle kommen. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch machte sich
vor Ort ebenfalls ein Bild von der Einsatzlage. Im Nachmittagsbereich
konnten zumindest ein Großteil der zuvor evakuierten Personen wieder
in ihre Häuser und Wohnungen zurück kehren. Lediglich die beiden
unmittelbar an das Loch angrenzenden Häuser dürfen weiterhin nicht
genutzt werden. Zur Stunde führt eine Fachfirma Bohrungen rund um das
Loch durch um die mögliche Ursache zu ermitteln. Nachdem die
Feuerwehr die Einsatzstelle für die bis in die Nacht andauernden
Bohrarbeiten ausgeleuchtet hat, war der Einsatz nach fast 7 Stunden
wieder beendet. Neben der Hauptwache und dem Rettungsdienst waren die
freiwilligen Einheiten aus Mitte und Niederwenigern an der
Einsatzstelle.
Text und Bilder: Jens Herkströter
|