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Floss mit zwölf Personen gekentert  

Einsatzübung auf der Ruhr

Am Samstag den 04.07.2009 fand eine realistische Einsatzübung mehrerer Hilfsorganisationen auf der Ruhr statt. Um 18:30 Uhr ging die Meldung über ein gekentertes Floss in Höhe des Wehrs ein. Die genaue Lage der Einsatzstelle konnte durch das Rusis (Ruhr-Standort-Informationssystem) benannt werden. Auf dem Floss befanden sich zwölf Personen die nun, teilweise verletzt, in der Ruhr schwammen.

 




Von der Feuerwehr Hattingen rückte neben dem Hilfeleistungszug der Hauptwache die freiwilligen Einheiten aus Mitte und Blankenstein aus. Zusätzlich wurde das DLRG sowie das THW alarmiert. Zur Versorgung der Verletzten alarmierte die Kreisleitstelle Rettungsdienst und Notarzt. Der Löschzug Niederwenigern besetzte während der gesamten Einsatzdauer die Hauptwache der Feuerwehr Hattingen.

Bereits nach wenigen Minuten waren zwei Boote der Feuerwehr Hattingen zu Wasser gelassen worden. Wenige Minuten später folgen zwei weitere Boote der DLRG. Erste Erkundungen ergaben dass sich mehrere Personen im Bereich der Wehrstufen befanden. Weitere Beteiligte wurden im Wasser, unterhalb des Wehrs ausfindig gemacht. Eine Person ist in den Schleusentrog Höhe Birschels Mühle geraten. Um die Personen in der Ruhr kümmerten sich Feuerwehr und DLRG. Da zwei Personen bereits von der Einsatzstelle abgetrieben waren, fuhren die Einsatzkräfte den Ruhrabschnitt mit den Rettungsbooten ab. Die Person an der Schleuse wurde durch die Einsatzkräfte des THW betreut und anschließend aus dem Wasser gerettet.

Zur Betreuung der geretteten Personen wurden zwei Sammelstellen an Land eingerichtet. Hierhin wurden die Schiffbrüchigen verbracht und anschließend durch Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.

Nach ca. einer Stunde konnten alle Personen aus der Ruhr gerettet und versorgt werden. "Diese Einsatzlage hat einmal mehr gezeigt wie wichtig die Zusammenarbeit der örtlichen Hilfsorganisationen ist", sagte Feuerwehrsprecher Jens Herkströter. Am heutigen Tage haben alle Beteiligten Ihr Können unter Beweis gestellt, so Herkströter weiter. Da die beteiligten Rettungskräfte im Vorfeld nicht über die Übung informiert wurden und die verletzten Personen durch realistische Unfalldarsteller gemimt wurden, konnte diese Einsatzübung als durchaus realistisch bezeichnet werden. Selbst viele Spaziergänger hielten das Szenario lange für einen echten Einsatz. D

ie zahlreichen Beobachter der einzelnen Hilfsorganisationen waren sichtlich begeistert von der Arbeit Ihrer Rettungskräfte, so Herkströter abschließen.

An der mehr als zweitsündigen Übung waren über 50 Rettungskräfte beteiligt.

Text und Bilder. Jens Herkströter

     

     

     

     

     

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 Samstag, 18. Mai 2013