Von der Feuerwehr Hattingen rückte neben dem Hilfeleistungszug der
Hauptwache die freiwilligen Einheiten aus Mitte und Blankenstein aus.
Zusätzlich wurde das DLRG sowie das THW alarmiert. Zur Versorgung der
Verletzten alarmierte die Kreisleitstelle Rettungsdienst und
Notarzt. Der Löschzug Niederwenigern besetzte während der gesamten
Einsatzdauer die Hauptwache der Feuerwehr Hattingen.
Bereits nach wenigen Minuten waren zwei Boote der Feuerwehr
Hattingen zu Wasser gelassen worden. Wenige Minuten später folgen
zwei weitere Boote der DLRG. Erste Erkundungen ergaben dass sich
mehrere Personen im Bereich der Wehrstufen befanden. Weitere
Beteiligte wurden im Wasser, unterhalb des Wehrs ausfindig gemacht.
Eine Person ist in den Schleusentrog Höhe Birschels Mühle geraten. Um
die Personen in der Ruhr kümmerten sich Feuerwehr und DLRG. Da zwei
Personen bereits von der Einsatzstelle abgetrieben waren, fuhren die
Einsatzkräfte den Ruhrabschnitt mit den Rettungsbooten ab. Die Person
an der Schleuse wurde durch die Einsatzkräfte des THW betreut und
anschließend aus dem Wasser gerettet.
Zur Betreuung der geretteten Personen wurden zwei Sammelstellen an
Land eingerichtet. Hierhin wurden die Schiffbrüchigen verbracht und
anschließend durch Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.
Nach ca. einer Stunde konnten alle Personen aus der Ruhr gerettet
und versorgt werden. "Diese Einsatzlage hat einmal mehr gezeigt wie
wichtig die Zusammenarbeit der örtlichen Hilfsorganisationen ist",
sagte Feuerwehrsprecher Jens Herkströter. Am heutigen Tage haben alle
Beteiligten Ihr Können unter Beweis gestellt, so Herkströter weiter.
Da die beteiligten Rettungskräfte im Vorfeld nicht über die Übung
informiert wurden und die verletzten Personen durch realistische
Unfalldarsteller gemimt wurden, konnte diese Einsatzübung als
durchaus realistisch bezeichnet werden. Selbst viele Spaziergänger
hielten das Szenario lange für einen echten Einsatz.
D ie zahlreichen Beobachter der einzelnen Hilfsorganisationen waren
sichtlich begeistert von der Arbeit Ihrer Rettungskräfte, so
Herkströter abschließen.
An der mehr als zweitsündigen Übung waren über 50 Rettungskräfte
beteiligt.
Text und Bilder. Jens Herkströter
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