Neben dem Hilfeleistungszug der Hauptwache wurden die freiwilligen Einheiten aus Holthausen und Blankenstein alarmiert. Der Rettungsdienst war in der Anfangsphase mit einer Notärztin zwei Rettungswagen und einem Krankenwagen vor Ort. Nach ersten Erkundungen stellte sich heraus, dass glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren, einige der Kinder klagten jedoch über Schmerzen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass auch die anderen Kinder Verletzungen erlitten haben, wurden vorsorglich alle Kinder in die Kinderkliniken Witten und Bochum sowie in das Krankenhaus Blankenstein transportiert. Das gleiche galt für die Fahrerin. Aufgrund der Anzahl der Beitilgten wurde der organisatorische Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Hattingen ebenfalls zur Einsatzstelle entsandt. Dieser koordinierte die Versorgung und den Transport der Verletzten. Für die Transporte wurden weitere Rettungswagen aus Witten und Sprockhövel angefordert. Viele der verständigten Eltern begleiteten Ihre Kinder auf den Weg in die Kliniken. Nach dem alle Kinder aus dem Fahrzeug gerettet waren, streuten die Einsatzkräfte die ausgelaufenen Betriebsmittel ab. Da beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren, wurden diese von der Unfallstelle abgeschleppt. Die Einsatzstelle war während der Rettungsmaßnahmen für mehr als 1,5 Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Aus Richtung Sprockhövel sorgte dies, bedingt auch durch die Baustelle des neuen Kreisverkehrs für erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Text und Bilder: Jens Herkströter
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