| Nach eineinhalbstündiger Fahrt ereichten die vierzig Jugendlichen mit ihren Betreuern das Ziel des Wochenendes. Kaum angekommen ging es schon an das Erkunden der Umgebung in und um die direkt am Sorpesee gelegene Jugendherberge. Nach dem Abendessen wurden einige lustige, aber auch recht sportliche Spiele in munterer Runde durchgeführt.
Der Samstag stand im Zeichen der Jugendflamme. Sie ist in drei Stufen unterteilt, und als Vorstufe zur Leistungsspange gedacht. Die angehenden Feuerwehrleute mussten ihr Geschick im Umgang mit der Technik und den Feuerwehrgeräten theoretisch und praktisch unter Beweis stellen. Aber auch der sportliche Teil kam nicht zu kurz und so konnte den Jugendlichen zum erfolgreichen Erwerb der Jugendflamme der Stufe eins und zwei, nachdem alle Prüfungen absolviert waren, gratuliert werden.
Zu einer guten Freizeitfahrt gehört natürlich auch eine zünftige Nachtwanderung. In Form einer Schnitzeljagd ging es querfeldein durch die angrenzenden Wälder. Dass es sich hierbei nicht um eine gemütliche Wochenendwanderung gehandelt hat, konnte man spätestens an der Kleidung der Jugendlichen erkennen, als diese nach gut zwei Stunden völlig erschöpft aus dem Wald zurück gekehrt waren. Man konnte eher meinen, dass alle einen Survival - Parcours zurückgelegt hatten, denn der Dreck war überall…
Am frühen Morgen des Sonntages waren alle Teilnehmer noch zu einer Kanutour auf dem Sorpesee aufgebrochen. Trotz fachkundiger Erklärung und Begleitung auf dem Wasser, ist es vier Leuten gelungen, samt Kanu in den, doch sehr frischen, Sorpesee zu fallen. Nass und ziemlich durchgefroren war für die vier die, ansonsten sehr spannende, Bootstour schnell beendet. Der Rest kehrte nach einer Stunde trocken ans Ufer zurück.
„Eine gelungene Freizeitfahrt, die in dieser Form vorher noch nicht stattgefunden hat“, so Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Herkströter. „Auch wenn für die Jugendlichen der Spaß im Vordergrund stand, so konnte auch hier spielerisch die Zusammenarbeit verschiedener Gruppen und Personen geübt werden“, so Herkströter weiter.
Am Nachmittag konnten dann alle Jugendlichen gesund, aber sicherlich ziemlich müde zu hause abgegeben werden.

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